Ausstellungseröffnung mit Bischof Klaus Küng, Landesrätin Barbara Schwarz und Leopold Kogler, Präsident der NÖ Kunstvereine

Zu einer Fastenbesinnung mit Künstlerinnen und Künstlern im Dom von St. Pölten und zur Eröffnung der Ausstellung „Kunst.voll“ im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes lud der Katholische AkademikerInnenverband der Diözese St. Pölten (KAV) am 15.2.2018. Bischof Klaus Küng und Landesrätin Barbara Schwarz in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffneten die Ausstellung, die bis 11. März an jedem Sonntagvormittag zu besuchen ist .

 

Heuer fiel der Aschermittwoch genau mit dem Valentinstag, einem Tag, an dem viele Menschen aufeinander zugehen und zueinander finden, zusammen. Im Mittelpunkt der Aschermittwochsandacht im NÖ Landhaus stand ebenfalls das Thema „Einander begegnen“ und im Weiteren „Gott begegnen“.

 

Zu einer Fastenbesinnung mit Künstlerinnen und Künstlern im Dom zu St. Pölten und zur Eröffnung der Ausstellung "Kunst.voll" im Bischöflichen Sommerrefektorium lädt der Katholische AkademikerInnen Verband der Diözese St. Pölten am Donnerstag, den 15. Februar 2018, um 18.30 Uhr herzlich ein.

Bei der Ausstellungseröffnung (ab 19.30 Uhr) sprechen Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Landesrätin Barbara Schwarz in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und DDr. Leopold Kogler (Präsident der NÖ Kunstvereine und Leiter des NÖ Dokumentationszentrums für moderne Kunst).

 

Von 18. bis 25. Jänner findet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" statt. Während der Gebetswoche kommen weltweit sowie in der Diözese St. Pölten Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten. Vertreter der im Ökumenischen Arbeitskreises NÖ-West vertretenen Kirchen feierten in der evangelischen Kirche St. Pölten.

Das Evangelium legte der rumänisch-orthodoxe Pfarrer Catalin-Florin Soare. Er erinnerte daran, dass vor 50 Jahren erstmals ein orthodoxer Patriarch nach Österreich und nach Niederösterreich kam. Außerdem sei das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren ein wichtiges Jubiläum. „Deine rechte Hand, Herr, ist herrlich an Stärke“ (vgl. Ex 15, 6) ist das Motto heuer. Die Materialien zur Gebetswoche wurden in diesem Jahr von den Kirchen in der Karibik vorbereitet. In der Geschichte des Christentums in dieser Region gibt es ein Paradox: Einerseits missbrauchten die Kolonialmächte die Bibel, um die Unterwerfung der einheimischen Bevölkerung sowie der vielen Sklaven aus Afrika, Indien und China zu rechtfertigen. Andererseits wurde die Bibel für viele, die unter der Kolonialherrschaft zu leiden hatten, zur Quelle des Trostes und der Befreiung. Die Bibel ermutigt bis heute die Gläubigen in der Karibik, für Menschenwürde und bessere Lebensbedingungen zu kämpfen.

 

Beim „Tag des Judentums“ der Diözese St. Pölten im Bildungshaus St. Hippolyt erinnerte Mitorganisator Diakon Thomas Naske von der Kirchlich-Pädagogischen Hochschule Krems, dass alle Kirchen ihre Verwurzelung und ihr Fundament im Judentum hätten. Der „Tag des Judentums“ sei gut geeignet zur Selbstbesinnung der Christen, hieß es.

Der evangelische Bischof Michael Bünker appellierte in seinem Referat an die zahlreichen Teilnehmer/innen: „Besuchen wir Synagogen und laden wir jüdische Nachbarn zum Essen ein.“ Er zeigte auf, wie negativ eingestellt der berühmte Reformator Martin Luther gegenüber Juden gewesen sei. Gleichzeitig sei man in der evangelischen Kirche heute so weit, dass man auf die Mission von Juden verzichte und dass man das Nein der Juden zu Jesus Christus ruhig aushalten könne.