Dürnstein

Samstag, 1. Oktober 2016

13.30 Uhr Stiftsführung
15.00 Uhr Festgottesdienst mit Bischofsvikar Präl. Mag. Franz Schrittwieser
                und Mag. H. Mauritius Lenz CanReg. (geistl. Assistent des KAV)
16.30 Uhr „Die aktuelle Flüchtlingssituation in der Diözese St. Pölten“
                Vortrag mit Mag. Stefan Stöger LL.M., Leiter des Rechtsreferats 
                der Diözese St. Pölten und diözesaner Flüchtlingskoordinator
anschließend: Empfang

Einladung: Download

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Nach unserer Exkursion im April nach Pyhra und Wilhelmsburg mit dem Schwerpunkt auf spätbabenbergischer bzw. spätpremyslidische Architektur (sowie Kreisbach) ging es nun – sozusagen retour auf Zeitreise – in die Romanik und frühe Gotik nach Tulln – St. Stephan, wobei der Langchor durchaus eine Vorbildwirkung auf Pyhra gehabt hat.
In bewährter Manier öffnete uns Herr Dr. Arthur Saliger wieder die Augen für das eindrucksvolle Zusammenspiel der Baustile – und so konnte man sich vorstellen, wie St. Stephan in Wien und auch in Passau vor ihren Umbauten ausgesehen haben könnten; auch Bezüge zum Dom zu Wiener Neustadt (Brauttor) stellte er her.

 

St. Margareta in Pyhra kennt man, war schon drin – aber was hat man wirklich gesehen?
Nun, unser bewährter Führer, Herr Dr. Arthur Saliger (ehem. Diözesankonservator und wissenschaftlicher Mitarbeiter des erzbischöfl. Diözesanmuseums und em. Leiter des Mittelaltersammlung der Österr. Galerie Belvedere) öffnete uns die Augen für die Schönheit dieses unter seinem Wert gehandelten frühgotischen Juwels.

 

Die Stadt Tulln war ursprünglich eine römische Siedlung am „Limes“ und daher dank der Lage am Donau-Fluss auch von entsprechender Bedeutung. Schon allein der spätantik-römischen Gründung wegen ist davon auszugehen, dass spätestens vor dem Zerfall des römischen Imperiums auch christliche Kultstätten zu vermuten sind, obwohl hierfür keine verlässlichen Belege vorzufinden sind.