Gottesdienst

 

Unter dem Motto „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen“ feierten sechs Glaubens-gemeinschaften einen ökumenischen Gottesdienst im Rahmen der „Weltgebetswoche für die Ein-heit der Christen“.
„Unsere Einheit in Christus gibt uns Kraft, uns am vielfältigen Ringe um Gerechtigkeit zu beteiligen und für die Würde des Lebens einzutreten“
Als Organisationen sind wir getrennt, aber heute Abend bei diesem Gottesdienst vereint, mit die-sen Worten eröffnete Superintendent Lars Müller-Marienburg am 20. Jänner den ökumenischen Gottesdienst in der Landhauskapelle, an dem Vertreter aus insgesamt sechs Religionsgemeinschaf-ten teilnahmen: aus der katholischen Kirche, der russisch-orthodoxen und rumänisch-orthodoxen Kirche, aus der altkatholischen sowie der evangelischen Kirche A.B. und der evangelisch-methodischen Kirche.

 

Herzliche Einladung zum Ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, 21. Jänner um 18.30 Uhr in der Evangelischen Kirche St. Pölten (Heßstraße 20).

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Die Weltgebetswoche zur Einheit der Christen steht heuer im Zeichen von 500 Jahren Reformation. Höhepunkt in Niederösterreich dazu war der Gottesdienst in der St. Pöltner Leopoldkapelle im Landhaus, das Motto lautete: „Versöhnung – die Liebe Christi drängt uns“ (2 Kor 5,14-20). Dabei wurde Positives angesprochen: Mit der Reformation sei die Bibel wieder verstärkt ins Licht gerückt, aber man erinnerte auch an Negatives, etwa die Verfolgung von Andersgläubigen. Aufgabe der Ökumene sei es jetzt, das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen. Die Predigt hielt der neue Superintendent Lars Müller-Marienburg, der kürzlich zum Vorsitzenden des Ökumenischen Arbeitskreises NÖ-West gewählt wurde.

Foto: Prof. Josef Kreiml, Römisch-katholische Kirche, Pastor Lothar Pöll, Evangelisch-methodistische Kirche, Diakon Prof. Johann Krammer, Russisch-orthodoxe Kirche, Pfarrer Catalin Florin Soare, Rumänisch-orhtodoxe Kirche, Pfarrer Dragan Eric, Serbisch-orthodoxe Kirche, Superintendent Lars Müller-Marienburg, Evangelische Kirche, Vorsitzender des Ökum. AK NÖ-West, Gisela Malekpour, Evangelische Kirche, Ordinariatskanzler Gottfried Auer, Römisch-katholische Kirche, Pfarrer Walter Baer, Altkatholische Kirche
 

„Die Kirchen verbindet viel mehr als uns trennt“, sagte der katholische Vertreter und Ordinariatskanzler Gottfried Auer beim Gottesdienst in der St. Pöltner Landhauskapelle anlässlich der „Weltgebetswoche zur Einheit der Christinnen und Christen“. Er erinnerte dabei an den Glauben an Jesus Christus, die Bibel als gemeinsame Grundlage, die Taufe, viele Gebete oder alte Glaubensbekenntnisse. Ein Aspekt sei den Initiatoren der Weltgebetswoche besonders wichtig: Wir alle sind „berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden.“ (1 Petrus 2,9). Dieses Motto sowie die liturgischen Texte wurden von den Christen aus Lettland vorbereitet.

 

Bereits zum 15. Mal fand am 18. September in Großrust das ökumenisches Abendgebet statt - diesmal leider ohne dessen Mitbegründer Superintendent Mag. Paul Weiland, der am 16. August plötzlich verstorben war.

 

Ökumenischer Gottesdienst anlässlich der Weltgebetswoche zur Einheit der Christinnen und Christen "Gib mir zu trinken!"

25. Jänner 2015 - 18.00 Uhr

 

Ein deutliches Plädoyer für „das Recht auf den eigenen Tod“ und damit die Liberalisierung der Sterbehilfe hielt Peter Kampits, stellvertretender Vorsitzender der Bioethikkommission im Bundeskanzleramt und Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin an der Donau-Universität Krems, während der 25. NÖ Juristenmesse in Krems. Während der selben Vortragsveranstaltung forderte hingegen Elisabeth Doenicke-Wakonig, Vorstandsmitglied des Landesverbandes Hospiz NÖ, einen Ausbau der Möglichkeiten von Palliativcare als gutes Gegenprogramm zur falsch verstandenen „Sterbehilfe“.

 
 
 

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