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Nach einer sehr langen Amtsperiode (8 Jahre) mit Höhen und Tiefen lud der Katholische Akademiker/innenverband der Diözese St. Pölten am 3.3.2018 zu einer Vollversammlung ins Stift Herzogenburg.

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Gemütlicher Ausklang der Fastenausstellung 2018


Zur Finissage der diesjährigen Fastenausstellung KUNST.VOLL waren neben den Künstlerinnen und Künstlern auch viele Interessierte ins Bischöfliche Sommerrefektorium gekommen.

 

 

Zu Gast bei der KAVÖ-Herbsttagung

Erstmals nach längerer Zeit nahm der KAV-St. Pölten im November 2017 an einer Sitzung des KAVÖ-Gesamtvorstandes im Otto Mauer-Zentrum in Wien teil und wurde dort sehr wohlwollend und herzlich empfangen. Es besteht großes Interesse, die Synergien zwischen der Österreichebene und den Landesverbänden der Katholischen Akademiker/innen aber vor allem zwischen dem KAV-Wien und dem KAV-St. Pölten zu stärken.

 

Trotz unverhofften Wintereinbruchs durften wir zu Beginn unseres Ausflugs nach Theiß einige wärmende Sonnenstrahlen genießen, die uns auf das Motto einstimmten, unter dem dieser Nachmittag stehen sollte „Energie“.

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Anlässlich der Finissage zur diesjährigen Fastenausstellung „HEIM.ArT“ am 26. März 2017 verfasste Roland Jordan gleichsam als Rückschau auf die gesamte Ausstellung und die stimmungsvolle Eröffnung folgendes Gedicht:

Das Wort des geistlich großen Assistenten
empfängt uns mild in düstrem Kirchendom.
Wir schweben über allen Elementen
der Erde, lassen seinen Sprachenstrom

als guten Grund gewähren. Da erscheint
grazil geschwungen eine Tänzerin.
Sie wirbelt über Marmorplatten hin,
indes Maria Welt und Christus eint.

Gedämpft gewaltig will die Orgel klingen
und Lieder führen uns zum Psalm der Weisen,
ihm erdenschwere Bilder abzuringen,
und Verse, die ihr buntes Wesen preisen.

Im Wohlklang klug geführter Meisterreden
entfaltet sich ein stimmig feiner Chor.
Ein Bischof bringt zum Schweigen alle Fehden
und füllt mit froher Botschaft unser Ohr.

 

Mag. Stefan Stöger, der Flüchtlingskoordinator der Diözese St. Pölten, zog bei der „27. NÖ Juristenmesse“ im Stift Dürnstein eine positive Bilanz über die Wohnraumschaffung für Flüchtlinge und die Betreuung durch die Pfarren. Er ist vergangenen Sommer in der Hochphase des Ankommens, als Willkommenskultur noch kein Schimpfwort war, von Diözesanbischof Dr. Klaus Küng eingesetzt worden und hat nunmehr mit Oktober die Funktion zurückgelegt.
Sein Fazit: Zuerst war es mal nötig, schnell viele Quartiere zu schaffen - aber die Begleitung der Flüchtlinge geht weit darüber hinaus.

 

Bei strahlendem Wetter trafen wir einander am 11. September vor dem Riesentor des Stephansdomes, um sodann per Aufzug den südlichen Heidenturm und die über der Eligiuskapelle situierte Bartholomäuskapelle zu erreichen.
60 Jahre nach der Wiedereröffnung des Stephansdomes hat man nun die wertvollsten Stücke des Domschatzes wieder in der Kathedrale in einer eigenen Ausstellung auf der Westempore ausgestellt, wobei aus konservatorischen Gründen einige Stücke wieder unter Verschluss wandern werden.
Dr. Arthur Saliger brachte uns in seiner unnachahmlichen Manier die bedeutendsten  Exponate nahe. Im Heidenturm waren die lichtempfindlichsten Stücke zu bewundern:
Die Kappa eines Vespermantels, die noch vom Brautrock, Herzog Rudolfs IV. stammt, und bei der Doppelhochzeit Kaiser Maximilians mit Anna von Ungarn (stellvertretend für seinen Enkel Ferdinand I. (und Ludwig II. von Ungarn mit Maria Habsburg) 1515 getragen wurde. Die Reliefwirkung der Falten wurde durch reiche Perlenstickerei erzielt.
Das ältestes Stück ist das Kapitelsiegel (Typar), das vom Domkapitel erstmals nachweislich 1368 verwendet wurde, ist eine stadtrömisch e Gemme aus dem 3. Jh n Chr. – das Kaiserportrait war ohne Kopfveränderung zu einem Priesterbild umgearbeitet worden.

 

Nach unserer Exkursion im April nach Pyhra und Wilhelmsburg mit dem Schwerpunkt auf spätbabenbergischer bzw. spätpremyslidische Architektur (sowie Kreisbach) ging es nun – sozusagen retour auf Zeitreise – in die Romanik und frühe Gotik nach Tulln – St. Stephan, wobei der Langchor durchaus eine Vorbildwirkung auf Pyhra gehabt hat.
In bewährter Manier öffnete uns Herr Dr. Arthur Saliger wieder die Augen für das eindrucksvolle Zusammenspiel der Baustile – und so konnte man sich vorstellen, wie St. Stephan in Wien und auch in Passau vor ihren Umbauten ausgesehen haben könnten; auch Bezüge zum Dom zu Wiener Neustadt (Brauttor) stellte er her.

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