Ökumenisches Abendgebet in memoriam Paul Weiland

Bereits zum 15. Mal fand am 18. September in Großrust das ökumenisches Abendgebet statt - diesmal leider ohne dessen Mitbegründer Superintendent Mag. Paul Weiland, der am 16. August plötzlich verstorben war.

An seiner Stelle eröffneten Pfarrer Herbert Graeser von der evangelischen Pfarre St. Pölten gemeinsam mit Pfarrer Mag. Marek Jurkiewicz, Dechant P. Mag. Clemens Reischl aus Mautern, Prof. Dr. Josef Kreiml, Pfarrerin Mag. Baukje Leitner-Pijl und Diakon Edwin Harrand den Gottesdienst beim ökumenischen Kreuz auf dem Kirchenplatz. Vor dem Einzug wurden - eingedenk des heurigen Themas „Das Wort vom Kreuz“ und in Erinnerung an Superintendent Weiland - kleine Kreuzerln verteilt. Nach dem traditionellen Lied “Ein feste Burg ist unser Gott“, das an die evangelische Geschichte der Kirche und des ehemaligen Friedhofes anknüpft, nahm Pfarrer Graeser in seiner Predigt auf die Lesungsstelle des Korintherbriefes Bezug und brachte das Wesentliche des Kreuzes als Zeichen der göttlichen Weisheit und der Überwindung des Todes durch Christus den zahlreichen Gläubigen, die auch aus St. Pölten gekommen waren, nahe.
Die Gruppe „Ephata“, Leitung Christiana Prager, Dr. Angelika Beroun-Linhart an der Orgel sowie Claudio Albrecht und Raphaela Beroun, Gitarre und Gesang, begleiteten mit stimmungsvollen Liedern den feierlichen Gottesdienst. Nach dem gemeinsamen Segen und einem Dankeschön an die Zelebranten, Mitwirkenden und die Gestalterin Dr. Angelika Beroun-Linhart ging es dann ins Feuerwehrhaus, wo im Gedenken an Superintendent Weiland - sein Bild war auch hier aufgestellt - gemeinsam Agape gehalten und die Gemeinschaft gepflegt wurde.

Dr. Angelika Beroun-Linhart