Aschermittwoch im Zeichen der Hände

Die Hände spielten eine zentrale Rolle in der Aschermittwochfeier in der Leopoldkapelle des niederösterreichischen Landhauses. Prälat Maximilian Fürnsinn lud in seiner Predigt dazu ein, die Hände ganz bewusst in der Fastenzeit zu nutzen:
• Hände aus der Hosentasche nehmen, aus der Komfortzone kommen und mit ihnen anzupacken, denn die in der österlichen Bußzeit besonders geforderte Nächstenliebe muss immer eine tätige sein.
• Hände in den Schoß legen und einmal zur Ruhe und damit zu sich selbst zu kommen und zu erkennen, wer man selbst ist und damit zu Gott zu kommen.
• Hände falten und zu Gott in Dialog zu treten.

Die Hände von Propst Maximilian sowie von Dompfarrer Josef Kowar und Diakon Josef Neuwirth spendeten dann auch den zahlreichen mitfeiernden Gläubigen – darunter in Vertretung der Frau Landeshauptfrau Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister – das Aschenkreuz.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Angelika Beroun-Linhart an der Orgel sowie vokal durch Anita Krenn, die zu Herzen gehende Lieder von Albert Frey interpretierte.
Karin Hintersteiner stellte die Projekte der heurigen Fastenaktion vor, wodurch die feiernde Gemeinde die von Prälat Fürnsinn in Erinnerung gerufene tätige Nächstenliebe durch Spenden gleich praktisch in die Tat umsetzen konnte.