„Zedaka errettet vor dem Tod“ - Wohltätigkeit als Rechtsanspruch in der jüdischen Gesellschaft

Abend zum Tag des Judentums

Montag, 17. Januar 2022 - 19:00

Der Vortrag beleuchtet das Konzept der Wohltätigkeit im Judentum, das sich in seinem Grundverständnis als „Gerechtigkeit“ – so die Bedeutung des Begriff s „Zedaka“ – von Barmherzigkeit und Almosengeben unterscheidet.

Arme und unschuldig in Not Geratene haben somit einen Anspruch auf Unterstützung durch die jüdische Gemeinde, die im besten Fall in der Vermittlung von Arbeit besteht. Spenden und Stiftungen kamen aber, vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert, nicht nur jüdischen, sondern durchaus auch christlichen bzw. kommunalen sozialen Einrichtungen zugute. Für dieses Engagement jüdischer Männer und Frauen lassen sich auch in Niederösterreich zahlreiche Beispiele finden.
Ein Abend mit Vortrag, Musik, Anfragen und Gespräch.

Referentin: Dr.in Martha Keil, Direktorin des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs

Kurzbeitrag zum Grundauftrag der Caritas: Hannes Ziselsberger, Direktor der Caritas St. Pölten

Anmeldung erbeten bis 7.1.2022

Einladung >> Download

Veranstaltungsart: 
Vortrag, Diskussion
Veranstalter: 
Kath. Akademiker/innenverband
Bildungshaus St. Hippolyt
Eybnerstraße 5
3100  St. Pölten
Österreich