Katholischer Akademikerverband

 

Zur Fastenbesinnung mit Künstlerinnen und Künstlern im Dom von St. Pölten und zur Ausstellung „HEIM.ArT“ lud der Katholische Akademikerverband der Diözese St. Pölten (KAV) am Donnerstag, den 2. März in das Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes. <!--break--> Kunst sei „eine Spur“, die zur Vielfältigkeit des Begriffes von Heimat führe, sagte Bischof Klaus Küng zur Eröffnung. Kunst könne dabei auch selbst zur Heimat werden, die viele Menschen mit bestimmten Bildern, Skulpturen, aber auch ganzen Bauwerken wie Kirchen verbinden. Begleitet wurde die Vernissage vom „gesangSverein theiss“ unter der Leitung von Michael Koller mit verfremdeten Heimatliedern und Sprechgesang.
 12 bildende Künstlerinnen und Künstler sowie 7 Literatinnen und Literaten präsentieren ihre Werke zum Ausstellungsthema „HEIM.ArT“.„Heimat“ sei heutzutage ein sehr strapazierter Begriff , so der KAV in seiner Einladung. Heimat bedeute mehr als Erde und Herkunft – nämlich Freundschaft, Beziehung und ein Miteinander. „Ich fühle mich dort zuhause, wo ich angenommen und geliebt bin.“ Auch die Freundschaft mit Gott biete ein Heimatgefühl. So schreibe etwa der Apostel Paulus seiner Lieblingsgemeinde in Philippi: „Unsere Heimat ist im Himmel.“ (Phil 3,20) Wir seien alle in der Liebe Gottes beheimatet, so der Einladungstext. „Das verbindet uns, das führt uns zusammen, so unterschiedlich ir auch sonst sind – und manchmal auch so fremd.“

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Die diesjährige Aschermittwochsandacht im NÖ Landhaus stand im Zeichen der Bitte an Gott, uns zu helfen, die Fastenzeit mit geläutertem Herzen beginnen zu können.
Propst Maximilian Fürnsinn bezeichnete das Aschenkreuz in seinen Begrüßungsworten als ambivalentes Zeichen, das einerseits auf den Tod hinweist im Sinne von „Asche zu Asche, Staub zu Staub“, andererseits aber als Zeichen für den auferstandenen Jesus auch für das Leben steht. Es widerspiegelt sozusagen die ambivalente Realität unseres Daseins.

 

Die Weltgebetswoche zur Einheit der Christen steht heuer im Zeichen von 500 Jahren Reformation. Höhepunkt in Niederösterreich dazu war der Gottesdienst in der St. Pöltner Leopoldkapelle im Landhaus, das Motto lautete: „Versöhnung – die Liebe Christi drängt uns“ (2 Kor 5,14-20). Dabei wurde Positives angesprochen: Mit der Reformation sei die Bibel wieder verstärkt ins Licht gerückt, aber man erinnerte auch an Negatives, etwa die Verfolgung von Andersgläubigen. Aufgabe der Ökumene sei es jetzt, das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen. Die Predigt hielt der neue Superintendent Lars Müller-Marienburg, der kürzlich zum Vorsitzenden des Ökumenischen Arbeitskreises NÖ-West gewählt wurde.

Foto: Prof. Josef Kreiml, Römisch-katholische Kirche, Pastor Lothar Pöll, Evangelisch-methodistische Kirche, Diakon Prof. Johann Krammer, Russisch-orthodoxe Kirche, Pfarrer Catalin Florin Soare, Rumänisch-orhtodoxe Kirche, Pfarrer Dragan Eric, Serbisch-orthodoxe Kirche, Superintendent Lars Müller-Marienburg, Evangelische Kirche, Vorsitzender des Ökum. AK NÖ-West, Gisela Malekpour, Evangelische Kirche, Ordinariatskanzler Gottfried Auer, Römisch-katholische Kirche, Pfarrer Walter Baer, Altkatholische Kirche
 

Musik im Judentum und im Jüdischen Gottesdienst – ist das ein Thema für einen intelligenten Vortrag? Nein, das muss man erleben.
Eine Überraschung erwartete die zahlreichen Teilnehmenden am Abend zum Tag des Judentums. Der angekündigte Referent, Oberkantor Shmuel Barzilai aus der Israelitischen Kultusgemeinde Wien war erkrankt und ließ sich von seinem Sohn Yair Barzilai vertreten. Yair Barzilai ist ebenfalls Kantor – in der Synagoge in Baden - und ein begnadeter Musiker, der mit seinem kongenialen Partner Sapir Wolloch extra aus Israel angereist kam.
Im ersten Teil des Abends stellten sie traditionelle jüdische Musik vor, besonders Lieder zum Shabbat, dem zentralen Tag der Jüdischen Woche. Die ganze Woche ist hektisch und geschäftig, doch am 7. Tag soll Ruhe einkehren. Der Shabbat ist für den Menschen da: zum genießen und miteinander reden, auch das gute Essen darf nicht zu kurz kommen.

 

Von 18. bis 25. Jänner findet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" statt. Während der Gebetswoche kommen weltweit sowie in der Diözese St. Pölten Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten. Das internationale Leitthema der Woche ist heuer dem Reformationsjubiläum geschuldet und stammt aus dem zweiten Korintherbrief: "Die Liebe Christi drängt uns."
 
Der Katholische Akademikerverband der Diözese St. Pölten lädt am Sonntag, 22. Jänner, um 18 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Leopoldkapelle im Niederösterreichischen Landhaus in St. Pölten ein.

Download: Einladung

 

Am „Tag des Judentums“, den alle christlichen Kirchen in Österreich am 17. Jänner begehen, lädt die Diözese St. Pölten um 19 Uhr zu einem Abend mit Shmuel Barzilai, Oberkantor der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, in das Bildungshaus St. Hippolyt. Die Veranstaltung „Musik im Judentum und im Jüdischen Gottesdienst“ ist ist eine Mischung aus Vortrag über die Musik im Jüdischen Gottesdienst und Musikbeiträgen von Oberkantor Barzilai, unterstützt vom Konservatorium für Kirchenmusik der Diözese St. Pölten, ein Abend mit alter und moderner Musik.

Oberkantor Mag. Shmuel Barzilai
 

Ökumenische Adventbesinnung am 28. November 2016 im Landhaus

Die Adventbesinnung des Katholischen Akademiker/innenverbandes und der Personalvertretung DPV - NÖ Landhaus in der Leopoldkapelle des NÖ Landhauses stand diesmal ganz im Zeichen vom „Himmel auf Erden“. In der Ansprache ging der neue Superintendent Mag. Lars Müller-Marienburg darauf ein, dass Advent nicht nur auf Weihnachten vorbereitet, sondern im Kern auf das Kommen des Reiches Gottes. Wie wäre das Leben, wenn es auf Erden schon wie im Himmel wäre?
- Der Krieg in Syrien wäre beendet und es herrscht Frieden.
- Alle Flüchtlinge kämen sicher über das Mittelmeer.
- Die Herzen der Menschen wären offen füreinander.
Er ermutigte die Mitfeiernden um wesentliche Dinge zu beten.

 

Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs beim Adventgespräch des Katholischen Akademikerverbandes

„Wir Ordensfrauen setzen uns in den schmerzhaften Wunden der Gesellschaft mutig ein“, sagte Sr. Beatrix Mayrhofer, Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, zu den heutigen Aufgaben von Ordensfrauen beim Adventgespräch des Katholischen Akademikerverbandes (KAV) in St. Pölten. Unter dem Titel „Ein bisserl fromm waren wir auch“ bot die Angehörige der Schulschwestern einen humorvollen Ritt durch die Geschichte der Frauenorden.

Foto: H. Mag. Mauritius Lenz, Geistlicher Assistent des KAV; HR Dr. Sr. Beatrix Mayrhofer; Dr. Angelika Beroun-Linhart, Vorsitzende des KAV; Dipl.Geol. Axel Isenbart, Generalsekretär der Katholischen Aktion
 

Ein gesegnetes Weihnachtsfest

und Gottes Segen für das  Jahr 2017

wünschen Ihnen

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Katholischen Akademiker/innenverbandes
der Diözese St. Pölten

 

Mag. Stefan Stöger, der Flüchtlingskoordinator der Diözese St. Pölten, zog bei der „27. NÖ Juristenmesse“ im Stift Dürnstein eine positive Bilanz über die Wohnraumschaffung für Flüchtlinge und die Betreuung durch die Pfarren. Er ist vergangenen Sommer in der Hochphase des Ankommens, als Willkommenskultur noch kein Schimpfwort war, von Diözesanbischof Dr. Klaus Küng eingesetzt worden und hat nunmehr mit Oktober die Funktion zurückgelegt.
Sein Fazit: Zuerst war es mal nötig, schnell viele Quartiere zu schaffen - aber die Begleitung der Flüchtlinge geht weit darüber hinaus.

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