Ökumene

 

St. Pölten, 09.11.2015 (dsp) Vertreter der katholischen, der orthodoxen und der protestantischen Kirchen gedachten bei einem Ökumenischen Studientag in St. Pölten des im August verstorbenen niederösterreichischen evangelischen Superintendenten Paul Weiland. Der evangelische Geistliche war noch stark in die Vorbereitung der Veranstaltung „Kirchen, Christen und die Bibel“ involviert. Organisator Axel Isenbart von der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten berichtet: „Ihm war die Heilige Schrift ein großes Anliegen. Er wollte, dass die Menschen die Bibel lesen statt als Prachtband ungelesen verstauben zu lassen.“ Bei allen Unterschieden der Kirchen in den Details, aber die Bibel sei das Fundament aller und sei ein echtes „Lebensbuch“.

Foto: Vertreter der christlichen Kirchen erinnerten an den im August verstorbenen NÖ-Superintendenten Paul Weiland und zeigen ihre bereits liebevoll gehaltenen und viel gelesenen persönlichen Bibel-Exemplare.
 

Bereits zum 14. Mal versammelten sich evangelische und katholische Christinnen und Christen in Großrust. – Seit 2001 wird dieses ökumenische Abendgebet am Kreuzplatz vor und dann in der Großruster Filialkirche St. Georg abgehalten – immer mit Herrn Superintendent Mag. Paul Weiland, der traditionellerweise auch die Predigt zu den verschiedenen Themen hält. –Es ist dies eine besondere, ja die einzige Veranstaltung in dem Dekanat, die so eine Tradition besitzt.

 

Die Kirchen sollten sich gemeinsam für den weiteren Ausbau des Hospiz- und Palliativwesens einsetzen. Das war Tenor des ökumenischen Studientages „Zeit zum Leben – Zeit zum Sterben“ im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. Aus Sicht von katholischen, orthodoxen und evangelischen Experten wäre eine öffentlich finanzierte flächendeckende Hospiz- und Palliativversorgung notwendig. Gleichzeitig gebe es innerhalb der Kirchen eine große Hochachtung vor dem ehrenamtlichen Engagement im Hospizbereich. Ein weiteres Resümee war: Jeder und jede solle sich persönlich überlegen: Wie will ich sterben, wie soll mein Ende aussehen? Von der persönlichen Vorbereitung des Sterbeprozesses würde viel abhängen.

 

Monotheismus, Erwählung des Volkes Israel, Tora, Beschneidung, Sabbat, Speisevorschriften und Reinheitsvorschriften – das hat das Judentum zur Zeit Jesu im Kern miteinander verbunden. „Und Jesus und seine Bewegung hat sich in diesem Rahmen bewegt.“ Das betonte der an der St. Pöltner Philosophisch-Theologischen Hochschule lehrende Neutestamentler Josef Pichler bei seinem Vortrag "Vielfältige Gestalt des Judentums in neutestamentlicher Zeit" im Bildungshaus St. Hippolyt anlässlich des „Tags des Judentums“.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

St. Pölten, 21.02.2013 (dsp) Am ersten Freitag im März feiern Christinnen und Christen in über 170 Ländern den Weltgebetstag (WGT) der Frauen – so auch in der Diözese St. Pölten.

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